25.03.

Weltenklang23

Lucile And The Rakibuam & Ozan Ata Canani


Lucile And The Rakibuam:

Anatolian Psychedelic Folk aus Bayern und Tennessee
Die Herzen von Lucile And The Rakibuam schlagen in unregelmässigen Takten. Vorwiegend auf bayrisch und türkisch, aber im Grunde für die ganze Welt. Wichtig ist ihnen die Leidenschaft, mit denen sie ihre Lieder darbringen. Sie bereisen gemeinsam die weite Welt der anatolischen Volkslieder, Schlager und Gassenhauer und formen diese um in ein ureigenes psychedelisches Gewand, denn es geht schließlich und die Sehnsucht nach dem Space! Der bayrische Humor der Band spricht für sich und Lucile ist die Muse, die aus der Ferne für den guten Spirit sorgt.

Ozan Ata Canani:

Ozan Ata Canani wird 1963 als Mehmet Kösger in der Türkei geboren. Der mit 12 Jahren nach Deutschland gekommene gilt bald als Wunderkind an den Bağlama, der die türkische Musik prägenden Langshalslaute Saz. Er adaptiert den Ehrennamen Ozan, mit dem ein sich selbst an der Saz begleitender traditioneller Poet und Sänger bezeichnet wird. Ende der 70er erfindet der jugendliche Ata eher zufällig den türkischen Rock’n’Roll deutscher Zunge – für den Liedermacher eine Möglichkeit, seine aufwühlenden Protestsongs auch bei dem des türkischen nicht mächtigen Publikum Gehör zu verleihen. Kassetten- und Fernsehaufnahmen folgen, z.B. bei Alfred Biolek. Ata spielt auch mit der im deutschen Exil lebenden Anadolu Rock-Legende Cem Karaca und seinen “Kanaken”, und gerät später in Vergessenheit. Erst die Veröffentlichung des einflussreichen Samplers “Songs of Gastarbeiter” auf dem Münchner Label Trikont 2014 katapultiert den Sänger wieder ins Bewusstsein einer musikinteressierten Öffentlichkeit. Ata Cananis “”Deutsche Freunde” ist der vielleicht eindrucksvollste Song des von Imran Ayata und Bülent Kullukcu kuratierten Albums.

Aber es dauert weitere sieben Jahren, bis Ozan Ata Canani mit “Warte mein Land, warte” sein offizielles Debütalbum im Mai 2021 auf Fun in the church / Staatsakt – unter massiven medialen Interesse – veröffentlicht. U.a. berichten Der Spiegel und Die Zeit. Der Künstler hat seither fast 80 Konzerte in Deutschland und im benachbarten Ausland gespielt. Solo, mit dem Projekt “Deutschlandlieder“ und mit der Münchner Band Karaba.

2022 ist Ata Canani einer der “Stars” des bei der Berlinale mit einem Publikumspreis ausgezeichneten Films “Aşk, Mark ve Ölüm” (Liebe, D-Mark und Tod) von Cem Kaya über die türkische Immigration nach Deutschland, und die Musik, die sie produzierte. Sein ungewöhnlicher Lebensweg wird auch in der neuen ARD Dokumentar-Serie #unterAlmans thematisiert.

Einlass: 19.00 Uhr


Einlass: 19 Uhr - Beginn: 20 Uhr
VVK 15 Euro VVK ERM 10 Euro AK 20 Euro AK ERM 15 Euro
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